Osteuropäische Landwirte verdienen mehr


Die landwirtschaftlichen Einkommen pro Arbeitskraft sind 2011 in der EU um gut 7 Prozent angestiegen. 2010 lag der Einkommenszuwachs noch bei 13 Prozent, wohingegen 2009 die europäischen Landwirte einen Verlust von 11 Prozent hinnehmen mussten. Vom Zuwachs im Jahr 2011 profitierten vor allem osteuropäische Länder, berichtet Eurostat in Luxemburg.

Im Rumänien erwirtschafteten die Landwirte 57 Prozent mehr als im Vorjahr, in Ungarn 50 Prozent. Deutschland liegt mit einem Einkommenszuwachs pro Arbeitskraft von 13,7 Prozent in der Mitte. In Österreich wurden 2011 16,1 Prozent mehr als im Vorjahr erwirtschaftet.

Die Landwirte kamen in den Genuss von Preissteigerungen. Getreide kostete nach Angaben von Eurostat 18 Prozent mehr als im Vorjahr, Ölsaaten 16 Prozent, Kartoffeln 6 Prozent, Milch 8 Prozent und Fleisch zwischen 6 und 10 Prozent. Lediglich die Preise von Obst und Gemüse fielen um 10 Prozent. (Mö)
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