Der von der Tierrechtsorganisation Peta produzierte Filmbeitrag zu Verstößen gegen den Tierschutz auf einer Geflügelfarm der Unternehmensgruppe PHW, Rechterfeld, ist mit krimineller Energie entstanden. Daher sei heute Strafanzeige auch gegen die Tierschutzorganisation Peta gestellt worden, erläuterte der langjährige und ehemalige PHW-Vorstandsvorsitzende Paul-Heinz Wesjohann heute gegenüber agrarzeitung.de. Der Vorwurf laute auf Duldung von Tierquälerei. Die Tatsache, dass sein Unternehmen in eine offensichtliche Falle gelaufen sei, bezeichnete Wesjohann als „sehr traurig". Dabei sei der Vertrauensvorschuss gegenüber der Leiterin der Farm in Twistringen ausgenutzt worden. Unter normalen Umständen wäre sie als Vertragspartnerin für PHW nicht in Betracht gekommen. Da es sich jedoch um die Tochter eines in der Vergangenheit langjährigen und in der Zwischenzeit verstorbenen Farmleiters und PHW-Vertragspartners gehandelt habe, sei ihr ein erheblicher Vertrauensvorschuss seitens der PHW-Gruppe gewährt worden. Dass das Vertrauen in dieser Weise verletzt worden sei, bedauere er sehr, so Wesjohann. (jst)  
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