Geflügelproduktion

PHW investiert in Qualitätsmanagement

PHW-Gruppe investiert rund 2 Mio. Euro in ein neues Zentrallabor in Lohne. „Unsere hervorragende Analytik und die Verankerung innerhalb unserer Gruppe, ermöglichen höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards sowie schnelle Handlungsfähigkeit“, sagt Peter Wesjohann, Vorstandsvorsitzender der PHW-Gruppe.

„In den vergangenen Jahren hat sich die Anzahl der Analysen deutlich erhöht“, erläutert Dr. Jan Bernd Barhorst, Laborleiter. Dies liege zum einen daran, dass das Produktportfolio stetig wächst und somit mehr Produkte beprobt werden müssen. Zum anderen würden auch die Anforderungen des Handels an die Produkte steigen. Etwa 42.000 Proben wurden 2016 untersucht und ca. 210.000 Analysen durchgeführt. Das sind rund 600 Analysen pro Tag. Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden investierte der das Unternehmen in Lohne (Niedersachsen) an einem neuen Standort in einen Neubau, der nun bezogen werden konnte.

Alle produzierenden Betriebe schicken täglich Proben ihrer Geflügelprodukte ein. Erfasst werden aber auch Lebensmittelzutaten und Rohstoffe sowie neue Produktentwicklungen, beispielsweise vegetarische oder vegane Artikel. Zudem untersucht das Labor auch den Hygienestatus jedes einzelnen Betriebes. Darüber hinaus werden auch chemische Analysen durchgeführt.

Die Rückstandsanalytik nehme einen besonderen Stellenwert bei der PHW-Gruppe ein, teilt das Unternehmen mit. So testet das Labor das Geflügel unter anderem auf Antibiotikarückstände. Wenn einer der rund 1.000 Partnerlandwirte sein Geflügel zur Schlachtung liefert, werden Proben entnommen und nach Lohne geschickt. (SB)
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