Panik in kommenden Krisen vermeiden

Lehren aus den EHEC-Fällen im Jahr 2011 zieht die EU-Kommission. Dazu gehört unter anderem eine bessere Kommunikation. Panik sollte durch eine frühzeitige und klare Information zukünftig vermieden werden, erklärte die EU-Kommission am Freitag in Brüssel. Sie zog Bilanz aus den Frühwarnungen für belastete Lebens- und Futtermittel im Jahr 2011. EHEC, das Atomunglück in Japan und die Dioxin-Belastungen in Deutschland seien die Besonderheiten des vergangenen Jahres gewesen, erklärte EU-Verbraucherkommissar John Dalli.

Das Frühwarnsystem der EU habe dazu beigetragen, dass der Verbraucher weitgehend geschützt bliebe. 2011 wurden in der EU 5.345 bekannte Probleme von belasteten  Lebens- und Futtermitteln gemeldet und 3.139 neue Fälle. Schimmelpilze in Nüssen, Obst und Gemüse sowie in Futtermitteln stehen an der Spitze der gemeldeten Fälle, die sich vor allem auf Importe beziehen. (Mö)
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