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Die Regierung in Paris will in der nächsten Woche darüber entscheiden, ob die Flächen, auf denen mit gentechnisch veränderten Bestandteilen verunreinigter Mais ausgesät wurde, zerstört werden. Dies erklärte die Staatssekretärin für Verbraucherfragen, Marylise Lebranchu. Der französischen Regierung ist das Vorkommen von GV-Bestandteilen in dem importierten Saatgut seit Februar bekannt, gab Lebranchu zu. Nach Schätzungen seien etwa 3.000 ha in 23 Departments in Südwestfrankreich mit dem Saatgut bestellt worden. Der Saatgutlieferant, das US-amerikanische Unternehmen Golden Harvest, bestätigte die GV-Verunreinigung des Saatgutes. Er wies jedoch darauf hin, dass diese nur marginal sei. (JF)
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