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Die gegenwärtige Entwicklung der französischen Weichweizenkulturen verspricht gute Ernteergebnisse. Die Körnerbildung beginnt mit einer großen Anzahl von Ähren pro m². Einzige Ausnahme stellt die Region Südostfrankreich dar, wo die Folgen der Trockenheit offenbar spürbar sind. Von Erzeugerseite wird auch darauf verwiesen, dass die Bedingungen für die Entwicklung von Krankheiten im Getreide, zum Beispiel Gelbrost, hervorragend sind. Entsprechende Fungizidbehandlungen seien jedoch rechtzeitig eingeleitet worden. In der nördlichen Hälfte von Ostfrankreich hat die Vegetation einen Vorsprung von etwa 14 Tagen gegenüber normalen Jahren. In West-, Süd- und Mittelfrankreich weisen die Kulturen keinen Vegetationsvorsrung auf. Unter optimalen klimatischen Bedingungen wächst gegenwärtig der Mais heran. (JF)
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