Schulterschluss

Partner in der Nährstoffverwertung


Zum 1. Januar 2015 ist das Gemeinschaftsunternehmen Odas GmbH an den Start gegangen. Ziel ist es laut Agravis, zunächst vor allem Landwirten in Westfalen eine Lösung zur Verwertung von überschüssigem Wirtschaftsdünger anzubieten. 75 Prozent an dem Joint Venture hält Odas, ein Viertel Agravis.

Anfang 2014 hat die Hauptgenossenschaft aus Münster und Hannover die Biogasanlage Dorsten übernommen. Im Zuge des neuen Vorhabens beteiligt sich Odas daran nunmehr mit 16 Prozent. Seit dem Kauf der Anlage ist das Unternehmen aus Dorsten gemeinsam mit den Verantwortlichen von Agravis dort für das Stoffstrommanagement und die operative Betriebsführung zuständig. Die Geschäftsführung der Anlage obliegt Agravis.

Geplant wird in der Endausbaustufe mit einem Substratmix von etwa 80 Prozent organischen Wirtschaftsdüngern in Form von Gülle und Mist sowie einem entsprechend geringen Anteil von Energiepflanzen. Angestrebt werde eine Leistung von rund 3,5 Megawatt (MW). Aktuell sei die Anlage zu etwa 80 Prozent hochgefahren.

Mit einem Einzugsgebiet von rund 75 km ist die Dorstener Anlage ein regionaler Baustein in der Gesamtstrategie beider Partner, Lösungen für die Nährstoffproblematik der Landwirte anzubieten. Das dort praktizierte Konzept solle später auch auf andere Veredelungsregionen übertragen werden. (Sz)
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