In Rheinhessen und der Pfalz wurden in diesem Jahr 109.000 t Frühkartoffeln vermarktet. Damit wurde die Vorjahresmenge um 700 t übertroffen. Der Erlös, den die Erzeugergemeinschaft damit erwirtschaften konnte, übertrifft aber den langjährigen Durchschnitt.

In der lang anhaltenden Trockenphase mussten die 300 Mitglieder der Erzeugergemeinschaft unter hoher Arbeitsbelastung dafür sorgen, dass die Bestände ausreichend Wasser bekamen. Dass sich dieser Einsatz lohnte, zeigte die Qualität der Knollen, die die Pfalz auch in Phasen der Hitzewelle liefern konnte, meldet die Erzeugergemeinschaft.

Das hohe Preisniveau für die Knollen sorgt jetzt für Zufriedenheit: Zwar konnte der erzielte Umsatz noch nicht endgültig ermittelt werden, die Erzeugergemeinschaft ist aber sicher, dass das verlustreiche Vorjahresergebnis von 14,66 Mio. € deutlich übertroffen wird.

Zentraler Einflussfaktor für die positive Preisentwicklung waren überschaubare Importmengen sowie eine aufgrund der Klimabedingungen gestreckte Frühkartoffelernte in Deutschland. Da die Frühkartoffelernte anderer deutscher Anbauregionen portioniert auf den Markt kam, bescherte dies den Erzeugern im Südwesten eine stetige Nachfrage und gute Erlöse. (brs)
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