Pflanzenschutzhersteller investieren in Entwicklung

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Die zehn führenden forschenden Unternehmen der Pflanzenschutzindustrie haben 2004 durchschnittlich rund 7,5 Prozent ihrer Umsätze in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte investiert. Dies zeigt eine Studie des britischen Consultantunternehmens PhilippsMcDougall, die im Auftrag des globalen Verbandes der Pflanzenschutzhersteller Crop Life mit Sitz in Brüssel durchgeführt wurde. Von den Aufwendungen in Höhe von insgesamt 2,25 Mrd. US-$ entfallen knapp 54 Prozent auf die Forschung, mehr als 40 Prozent aber auf die Registrierung der Produkte, erläuterte John McDougall heute vor Journalisten in Frankfurt die Studie. In der Forschung und Entwicklung werden laut McDougall vor allem mehr Untersuchungen hinsichtlich der Biologie, der Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit durchgeführt. Da die Bedeutung der Biotechnologie für die Unternehmen weiter wachse, würden auch mehr Feldversuche angelegt. Beleuchtet wurden die BASF, Bayer Crop Science, Dow Agrosciences, DuPont, FMC, Monsanto, Makhteshim Agan, Nufarm, Sumitomo Chemicals und Syngenta, die zusammen im Jahr 2004 einen Umsatz von 30 Mrd. US-$ erzielten. (AW)
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