Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann veranlasst Prüfung von Inhaltsstoffen von Pflanzenstärkungsmitteln.

Ein Landwirt musste jüngst wegen erhöhter Rückstandswerte von DDAC (Dedecyldimethylammoniumchlorid) in frischen Topf-Kräutern 1,5 Mio. Kräutertöpfe vernichten. Wie sich herausstellte, stammte die Chemikalie von dem Pflanzenstärkungsmittel Vi-Care.

Daher hat Lindemann jetzt veranlasst, dass gängige Pflanzenstärkungsmittel auf mögliche Bestandteile von DDAC und anderen Stoffe aus der Gruppe der quartären Ammoniumverbindungen analysiert werden. Die dafür erforderliche Untersuchungsmethode ist im Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Oldenburg in Kürze einsatzbereit.

Der Industrieverbands Agrar e. V. weist darauf hin, dass nach der Expertenmeinung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) der Verzehr der Kräuter gesundheitlich unbedenklich gewesen sei. (hed)
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