Pfluglose Bodenbearbeitung erhöht Hochwasserschutz

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Die konservierende Bodenbearbeitung kann einen Beitrag zum vorbeugenden Hochwasserschutz leisten. Bei einem Forschungsprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, haben Experten am Beispiel der Lausitzer Neiße nachgewiesen, dass die Wiederbelebung des Bodens als Wasserspeicher neue Wege für den Hochwasserschutz eröffnet. Durch die konservierende Bodenbearbeitung gebe es mehr Bodenorganismen, eine stabilere Bodenstruktur und mehr Wasseraufnahmefähigkeit selbst bei extremen Niederschlagsmengen. So entstehe ein optimal genutzter Bodenspeicher unter Ackerflächen, heißt es in einer Mitteilung der DBU. Konventionell bearbeitete Flächen könnten dagegen weit weniger Wasser aufnehmen, da durch das Pflügen die Bodenstruktur zerstört werde. (SB)
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