Zur diesjährigen Ernte wächst in Mecklenburg-Vorpommern mehr Wintergetreide heran. Die Rapsfläche liegt auf Vorjahresniveau. Winterweizen wird in diesem Jahr - nach Berücksichtigung des Umbruchs von 11.300 ha - von 361.300 ha zu ernten sein. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Amtes in Schwerin sind das 3,5 Prozent mehr als 2011. Winterroggen, der von der Auswinterung weitgehend verschont blieb, steht derzeit auf 79.000 ha, 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Triticale nimmt eine Fläche von 11.000 ha ein (minus 28 Prozent). Wintergerste, gleichfalls kaum mit Auswinterungsschäden, wurde laut Statistikamt um 8 Prozent auf 108.000 ha erweitert. Das diesjährige Areal von Winterraps wird sich mit voraussichtlich 204.000 ha zwar auf Vorjahresniveau bewegen, aber erheblich kleiner ausfallen als im mehrjährigen Mittel.


Rückläufig ist nach den Ermittlungen der Statistiker in diesem Jahr die Sommergetreidefläche im Nordosten. Demnach stehen Sommergerste auf 14.800 ha (minus 18 Prozent) und Hafer auf 6.300 ha (minus 16 Prozent). Sommerweizen bleibt mit 3.000 ha ungefähr auf dem Niveau von 2011. Der derzeit beabsichtigte Anbau von Körnermais nimmt eine Fläche von 5.400 ha ein (minus 8 Prozent). Der Anbau von Silomais wird nach den repräsentativen Meldungen der Landwirte von Mitte April mit 144.100 ha das Vorjahresniveau von 155.200 ha zwar verfehlen. Es bleibe aber zu erwarten, dass nach Abschluss der Frühjahrsbestellung die Fläche von 2011 wieder erreicht wird. Bei Kartoffeln ist mit rund 13.000 ha der Vorjahresumfang zu erwarten. Der Anbau von Zuckerrüben erstreckt sich auf knapp 26.000 ha (minus 7 Prozent), heißt es in Schwerin. (az)
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