Pöttinger blickt nach Osteuropa


Der österreichische Landmaschinenhersteller Pöttinger, Grieskirchen, spürt im Geschäftsjahr 2009/10 das schwierige wirtschaftliche Umfeld. Der Umsatz gegenüber dem Vorjahr ist rückläufig. Pöttinger weist für 2009/10 Umsatzerlöse von 182 Mio. € aus, nach knapp 224 Mio. € ein Jahr zuvor. Rund 65 Prozent des aktuellen Landtechnikumsatzes sind laut Pöttinger in den fünf Ländern Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz und Tschechien eingefahren worden. Die „Top-5-Länder" in Bezug auf den absoluten Maschinenumsatz im Vergleich zum Vorjahr sind für das Familienunternehmen Polen, Italien, Russland, Norwegen und Estland.

Die Märkte in Nord- sowie Osteuropa haben sich den Angaben zufolge 2009/10 als „Zugpferde" im Umsatz erwiesen. Pöttinger nennt hier vor allem die Länder Norwegen, Schweden und Finnland sowie Polen, die Ukraine, Russland und das Baltikum. Die Geschäfte in den Kernmärkten Österreich, Deutschland sowie in der Schweiz hätten sich im 1. Halbjahr 2009/10 rückläufig entwickelt; anschließend berichtet Pöttinger von „einer deutlichen Erholung". Hauptumsatzträger für den Landmaschinenhersteller ist mit 69 Prozent Technik für das Grünland, gefolgt von Maschinen für Bodenbearbeitung mit 19 Prozent. Nachdem Pöttinger 2009/10 den Fokus auf Nordamerika mit den beiden Vertriebstöchtern US Inc. und Poettinger Canada Inc. gelegt hat, würden im laufenden Wirtschaftsjahr die Märkte in Osteuropa weiter ausgebaut. (Sz)
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