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Der österreichische Landmaschinenhersteller Pöttinger in Grieskirchen konnte im Geschäftsjahr 2003/2004 (August(Juli) seinen Landtechnik-Umsatz erneut steigern: Mit einer Zunahme um 3,4 Prozent auf 127, Mio. EUR wurde der höchste Umsatz in der Geschichte des Familienunternehmens erzielt, berichteten die Geschäftsführer Heinz und Klaus Pöttinger. Im umsatzstärksten Absatzmarkt, in Deutschland, wo das Unternehmen mit Landsberg auch einen eigenen Produktionsstandort hat, musste als Folge der Konjunkturlage ein Umsatzminus von 12 Prozent auf 34,5 Mio. EUR hingenommen werden. Sehr zufrieden ist man dagegen mit den österreichischen Bauern, die in Pöttinger-Maschinen 6,9 Prozent mehr investierten.

Das Unternehmen, das in 50 Ländern weltweit tätig ist, verzeichnete auch 2003/04 anhaltende Exporterfolge. Die Exportquote des Vorjahres von 73,1 konnte auf 75,5 Prozent weiter erhöht werden. Vor allem Grünlandtechnik ist gefragt gefolgt von Bodenbearbeitungsgeräten. Am größten europäischen Agrarmarkt, Frankreich, konnte ein Umsatzzuwachs von 7 Prozent erwirtschaftet werden. In der Schweiz war die Gründung einer eigenen Vertriebstochter des Grieskirchner Unternehmens offensichtlich besonders erfolgreich. Die junge Pöttinger AG in der Schweiz erzielte einen Mehrumsatz von 17 Prozent

. Die Geschäftführer erwarten - bei anziehender Konjunktur - auch für das neue Geschäftsjahr wachsende Umsätze durch neue Produkte und einen weiteren Ausbau der "Technologieführerschaft". So habe der Betrieb rund 7 Mio. EUR in das neu eröffnete Grieskirchner Technologie- und Innovationszentrum investiert, wo die Belastungsgrenzen der Maschinen ermittelt werden. Pro Jahr investiere man - ohne das neue Testcenter - rund 6 Mio. EUR in die Landtechnik-Entwicklung. (AIZ)

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