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In Polen sollen insgesamt 4 Mio. t Brotweizen und -roggen aus der Ernte 2000 von der staatlichen Intervention erfassst werden. Dies wäre ein Viertel mehr als im Vorjahr. Wie das Landwirtschaftsministerium in Warschau erläuterte, dürfte hierfür eine erstmals 1999 nach dem Vorbild der EU eingeführte Regelung gelten. Danach ist die staatliche Unterstützung in der Zeit vom 15. Juli bis zum 31. Oktober ausschließlich in Form direkter Beihilfen an die Getreideproduzenten geplant. Am 1. November sollen dann die unmittelbaren Ankäufe von 200.000 t Weizen und 100.000 t Roggen durch die Filialen der dafür zuständigen Agrarmarktagentur (ARR) beginnen. Wie auch im vergangenen Jahr, ist die Bereitstellung verbilligter Kredite für die Ankäufe von Getreide im Rahmen der Interventionsmaßnahmen vorgesehen. Außerdem hat die ARR vor, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres insgesamt 40.000 t Schweinehälften anzukaufen. Das Interventionsprogramm 2000 sieht ferner Exportzuzschüsse für Trocckenmilch sowie Ankäufe von 8.000 t Butter vor. (pom)
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