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Die polnische Regierung hat am Dienstag den Landwirtschaftsminister Artur Balazs mit der Vorbereitung einer Liste von Artikeln beauftragt, bei deren Importen aus Ungarn die Präferenzzölle nicht mehr angewendet werden dürfen. Damit reagierte Polen auf die Angebung der ungarischen Einfuhrzölle für eine Reihe polnischer Agrar- und Ernährungsgüter, darunter Trockenmilch, Zucker, Mehl, Käse und Kartoffeln. Beide Länder gehören zu den Unterzeichnerstaaten des Mitteleuropäischen Freihandelsabkommens (CEFTA), das gegenseitige Zollvergünstigungen vorsieht. Nach einer Mitteilung des Warschauer Regierungspressedienstes hat Balazs außerdem die Gründe für die Weigerung Budapests zu klären, Importgenehmigungen für polnische Waren auszustellen, die auf der Basis von Rindfleisch hergestellt sind. (pom)
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