Diebstahlserie

Polizei fasst Verdächtige im Nordosten

Im Falle der zahlreichen Diebstähle im Nordosten hat die Neubrandenburger Polizei vier Tatverdächtige festgenommen. Dem Quartett werden insgesamt elf Fälle mit einem Schaden von mittlerweile rund 200.000 € zur Last gelegt, berichtet Ostsee-Zeitung.de unter Berufung auf eine Polizeisprecherin aus Neubrandenburg. Die Männer, die einer Bande aus Polen angehören sollen, seien in der Nacht zu Montag mit Tatwerkzeug und zwei Autos unweit der Autobahn A20 bei Grischow/Kreis Mecklenburgische Seenplatte aufgefallen und gefasst worden.

Die mutmaßlichen Haupttäter würden einem Haftrichter vorgeführt, die mutmaßlichen Komplizen wieder auf freien Fuß gesetzt. Von den Einbrüchen waren zahlreiche Agrarbetriebe in Vorpommern und im Osten der Seenplatte - teilweise auch mehrfach - betroffen. Gestohlen wurde den Angaben zufolge zumeist Werkzeuge, große Mengen Pflanzenschutzmittel sowie Chemikalien und zum Teil auch Landmaschinen.

Eine Ermittlungsgruppe untersucht dem Bericht zufolge in dem Zusammenhang insgesamt 30 Fälle im Umfeld der A20. Der Landesbauernverband von Mecklenburg-Vorpommern hatte bereits um Hilfe bezüglich der Einbruchserie gebeten. (Sz)
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