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Während das Statistische Amt Polens die diesjährige Getreideproduktion im Lande vorläufig auf 25,0 bis 26,1 Mio. t geschätzt hatte, rechnet die nationale Getreide- und Futterkammer mit einer um 1 Mio. t kleineren Ernte. Laut der Warschauer Zeitung "Gazeta Wyborcza" wird dies auf hohe Temperaturen, Feuchtigkeit und Niederschläge zurückgeführt. Zwar dürfte die Ernte immer noch deutlich über dem 2000 erzielten Ergebnis von 21,3 Mio. t liegen. Wegen der niedrigen Qualität von Getreide hätten aber die Landwirte mit Verlusten beim Verkauf zu rechnen. So werde das Erntegut zum größten Teil nicht als Brotgetreide eingestuft werden können. Damit würden den Erzeugern keine direkten staatlichen Zuschüsse zustehen, die für die Förderung des Ankaufs vorgesehen sind. (pom)
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