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In Polen könnte in diesem Jahr eine weitere recht kleine Kartoffelernte ins Haus stehen. Die Anbaufläche wird von Experten kaum größer geschätzt als im vorigen Jahr. Immerhin kamen die Frühkartoffeln zwei Wochen früher in den Boden als in anderen Jahren üblich.

Dann aber haben Nachtfröste Ende April dem Wachstum der aufgelaufenen Knollen, die nicht unter Folie standen, einen Dämpfer verpasst. Zusätzlich macht nun die Trockenheit den Beständen zu schaffen. Zwar haben viele Landwirte sich mit Beregnungsanlagen versorgt, doch längst nicht alle. Die ergiebigen Niederschläge, die zum Teil in Westeuropa niedergegangen sind, haben Berichten zufolge die polnischen Kartoffelanbauregionen nicht erreicht.(KW)

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