Kartoffeln könnten knapp und teuer werden. Besorgt über die Entwicklung der Feldbestände zeigt sich die verarbeitende Industrie. Die Bestände seien nach der kalten Frühjahrswitterung sehr schwach entwickelt in die Trockenheit und Hitze des Frühsommers gegangen, beschreibt der Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie (BOGK), die Lage. 

Die Notierungen an der Warenterminbörse für Pommes-Frites-Kartoffeln der neuen Ernte seien seit Mitte Juni bereits um 50 Prozent gestiegen, äußert der Verband. Für die bevorstehende Kampagne rechnet der BOGK mit knapper Versorgung und steigenden Preisen. Ohne ergiebigen Regen seien weder für die früheren noch die späteren Sorten hohe Erträge zu erwarten.  Eine ähnliche Warnung hatte vor wenigen Tagen die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft (Unika) veröffentlicht. (jst)
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