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Das 2.Halbjahr unter portugiesischer EU-Ratspräsidentschaft setzt vor allem für Winzer und die Zuckerwirtschaft agrarpolitische Akzente. Für Getreidebauern wird erst das Jahr 2008 spannender, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Den EU-Agrarministerrat leitet bis Ende des Jahres der portugiesische Landwirtschaftsminister Jaime Silva. Er wird sich mit seinen europäischen Kollegen hauptsächlich mit der Reform der EU-Weinmarktordnung befassen. Außerdem müssen die Portugiesen möglichst rasch eine Entscheidung über einen verbesserten Restrukturierungsfonds für Zucker im Ministerrat herbeiführen. Dies soll möglichst bis September der Fall sein, damit die Quotenrückgabe endlich in Schwung kommt.

Für die im kommenden Jahr geplante Überprüfung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wird es unter der portugiesischen Präsidentschaft zu ersten Diskussionen kommen. Im November möchte die Kommission ihre Ideen zum "Health check" mitteilen. (ED)

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