Portugiesen fordern mehr Finanzen für ländliche Entwicklung

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Die Wünsche des Verbrauchers nach zunehmender Qualität und Vielfalt bei den Nahrungsmitteln seien bisher nicht ausreichend von der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der EU berücksichtigt worden. Um die Erzeugung von regionaltypischen Qualitätsprodukten zu fördern, müssten die Strukturhilfen für die ländliche Entwicklung im EU-Haushalt aufgestockt werden. Dies regte die portugiesische EU-Ratspräsidentschaft in einem Arbeitspapier an, das sie heute den EU-Agrarministern auf dem informellen Rat im portugiesischen Evora vorlegte. Die Forderung der Portugiesen nach mehr Haushaltsmitteln für die ländliche Entwicklung wurde von den anderen Agrarministern und von der EU-Kommission mit großer Zurückhaltung betrachtet. (Mö)
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