Hauptversammlung

Positive Währungseffekte stützen K+S


Die Worte Einsparungen und Effizienz ziehen sich durch die Reden von Vorstand und Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung der K+S AG in Kassel. Das dazu aufgelegte Programm „Fit für die Zukunft“ leistet dazu seinen Beitrag. Auch die Zahlen zum 1. Quartal 2015 stimmen K+S wieder positiver als noch vor zwei Jahren, als am globalen Kalimarkt dunkle Wolken aufzogen.

Unter Tage bei K+S. Der Konzern übertrifft die Erwartungen.
-- , Foto: K+S Aktiengesellschaft
Unter Tage bei K+S. Der Konzern übertrifft die Erwartungen.
Der Umsatz der K+S-Gruppe stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im 1. Quartal 2015 um rund 16 Prozent auf 1,38 Mrd. € an. Vor allem die höheren Durchschnittspreise in den Geschäftsbereichen Salz sowie Kali- und Magnesiumprodukte, die zudem von einem starken US-Dollar profitierten, wirkten sich belebend aus.

Vorstandschef Norbert Steiner zeigt sich denn auch für das laufende Jahr optimistisch und hebt die Umsatzprognose für das Gesamtjahr an: Dieser dürfte deutlich über dem Wert des Vorjahres in Höhe von 3,8 Mrd. € liegen.

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres erzielte die K+S Gruppe ein operatives Ergebnis (Ebit) von 317 Mio. € und konnte damit den Vorjahreswert um rund 97 Mio. € übertreffen. Der kräftige Ergebnisanstieg ist in erster Linie auf gestiegene Preise für Auftausalz in Nordamerika zurückzuführen; niedrigere Absatzmengen konnten dadurch überkompensiert werden.

Im 1. Quartal 2015 investierte die K+S Gruppe 200 Mio. € vor allem in das Legacy Projekt in Kanada und für Maßnahmen zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier. (da)
stats