Lebensmittel aus Drittländern sind nach wie vor häufiger mit Pflanzenschutzmitteln belastet als inländische Produkte. Aber die Zahl der Beanstandungen sinkt.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat die Ergebnisse der Untersuchungen auf Pflanzenschutzmittelrückstände in allen Bundesländern für das Jahr 2011 veröffentlicht.

Danach wurden in Waren aus Drittländern, also außerhalb der EU, in 7,2 Prozent der untersuchten Fälle Überschreitungen der zulässigen Höchstgehalte an Pflanzenschutzmitteln festgestellt. Das sei gegenüber dem Jahr 2008, in dem noch 9,1 Prozent der Proben die Höchstgehalte überschritten, ein Rückgang.

Bei Erzeugnissen deutscher Herkunft wurde 2011 in 1,4 Prozent der Fälle eine Überschreitung des geltenden Rückstandshöchstgehaltes festgestellt. Das war mehr als im Vorjahr, in dem sie bei 1,0 Prozent lag.

Bei Lebensmitteln aus anderen Mitgliedstaaten EU blieb die Überschreitungsquote auf dem Niveau der Vorjahre von 1,5 Prozent. Das BVL bewertet die Situation positiv und teilt mit, dass es daran mitarbeite die Lebensmittelsicherheit in den Herkunftsländern wie China und Marokko zu verbessern. (hed)
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