Übernahme

Potash bleibt hartnäckig


Die Potash Corporation of Saskatchewan Inc. (PotashCorp), reagiert postwendend auf das Schreiben von K+S, das unaufgeforderte Übernahmeangebot nicht anzunehmen. Potash bekräftigte seinen Willen, keine Minen zu schließen, die Produktion zu drosseln, das Salzgeschäft von K+S zu verkaufen oder gar Arbeitsplätze zu kündigen. Mit diesen Argumenten hatte am Tag zuvor K+S seine ablehnende Haltung gegenüber einer Übernahme geäußert. Zudem hält K+S die Bewertung des Unternehmens in Höhe von 10 Mrd. € oder 41 € je Aktie für zu niedrig.

Potash gibt sich nach wie vor gesprächsbereit und legt wiederholt die Synergien dar, die eine Zusammenlegung beider Kaliherstellung mit sich bringen würde. K+S will ab 2016 in der Provinz Saskatchewan eine neue Kalimine in Betrieb nehmen. Genau in dieser Region ist das Hauptabbaugebiet von Potash.

Trotz der ablehnenden Haltung ist anzunehmen, dass die beiden Unternehmen miteinander verhandeln, schon allein da Jochen Tilk, CEO von Potash, aus Deutschland kommt und die Kaliszene sehr gut kennt. (da)
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