-- , Foto: K+S

Die K+S Aktiengesellschaft, Kassel, gibt heute in einer Adhoc-Mitteilung bekannt, dass sie erneut und „unaufgefordert“ ein Angebot der Potash Corporation of Saskatchewan Inc. erhalten hat. Die Kanadier hätten in ihrem Schreiben an Vorstand und Aufsichtsrat einen Vorschlag für eine Kooperationsvereinbarung beigefügt. Dieser basiere unverändert auf einem Preis von 41 € je Aktie.

Dieses Angebot besteht seit Ende Juni, als erstmals offiziell von den Verhandlungen berichtet wurde. K+S hat jedoch inzwischen das Angebot mehrfach abgelehnt. Der Potash-Chef Jochen Tilk dagegen hat erst in dieser Woche bei der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen sein Interesse bekundet. In einer Telefonkonferenz sprach Tilk von konstruktiven Gesprächen mit dem K+S-Vorstand.

Aus der K+S-Konzernzentrale heißt es, der übermittelte Vorschlag für eine Kooperationsvereinbarung gehe zwar auf die Interessen von Arbeitnehmern und Standortgemeinden ein, biete ihnen aber keine Verlässlichkeit. Auch sei die wirkungsvolle Durchsetzbarkeit der Zusagen nicht gewährleistet. Aus Sicht des K+S-Vorstands bestehe unverändert die Sorge, dass die von Potash vorgeschlagene Transaktion Arbeitsplätze und Standorte gefährde und die Rohstoffproduktion in Deutschland nicht gesichert sei. (db/da)
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