Im Bericht zum 1. Quartal 2017 weist die die Potash Corp. Saskatchewan einen um 99 Prozent höheren Gewinn von 149 Mio. US-$ aus als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Vor allem die steigenden Kali-Verkaufsmengen von Januar bis März seien schneller als erwartet gestiegen. Und dieser Nachfrageschub dürfte auch im kommenden Jahr anhalten. Potash Corp hob seine Prognose für das Gesamtergebnis um 10 Cent auf 45-65 Cent/ Aktie an. Jedoch ließen schwache Preise für Kali und Phosphat den Umsatz um 8 Prozent auf 1,1 Mrd. US-$ sinken.

Das Unternehmen schätzt nun den Jahresabsatz von Kali auf 8,9 Mio. bis 9,4 Mio. t und damit höher als bisher angenommen.  Einziger Wermutstropfen bei der anziehenden globalen Nachfrage, sind das nachlassende Kaufinteresse in Indien.  Ein Land, das bisher zu den wichtigsten Kunden am Weltmarkt gehört. Aber die politische Kehrtwende in Indien dürfte die Nachfrage nach Kali um 400.000 auf 3,8-4,3 Mio. t reduzieren. Die Regierung hat die Subventionen für Dünger zurückgefahren, was für die Farmer höhere Düngerpreise bedeutet.

Optimistisch äußerte sich CEO Jochen Tilk zur geplanten Fusion unter Gleichen von Potash mit der US-Düngemittelgruppe Agrium. Sie dürfte in diesem Sommer abgeschlossen sein. (da)
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