Potash verdient 2012 weniger


Ein enttäuschendes Jahr liegt hinter dem kanadischen Düngerproduzenten Potash Corporation of Saskatchewan (PCS). 2013 soll die Nachfrage wieder anziehen.

Bei allen Düngersorten der drei Nährstoffe Kalium, Phosphat und Stickstoff gab es bei PCS Einbußen. Vor allem der internationale Markt für Phosphat- und Kalidünger blieb im vergangenen Jahr ohne Schwung, sagte CEO Bill Doyle heute bei der Vorstellung der Zahlen für das Gesamtjahr 2012.

Unterschiedlich entwickelte sich der Absatz in Nordamerika und in Drittländern. So verringerte sich der Verkauf von Kalidünger in Drittländer im 4. Quartal um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum. Im Gegensatz dazu boomte der nordamerikanische Markt. Die hohen Getreidepreise veranlassten US-Farmer zu einer reichlichen Grunddüngung. Doch trotz dieser relativen Stärke des US-Marktes, dämpften global schwache Düngerpreise Umsatz und Ergebnis.

Obwohl sich die Auftragslage im neuen Jahr 2013 wieder bessern soll, nicht zuletzt weil die Chinesen wieder Dünger ordern, bleibt PCS verhalten. "Wir sehen die Notwendigkeit für zusätzliche marktbezogene Ausfallzeiten in unseren Werken in diesem Jahr", teilt Doyle mit. Ausgelegt auf alle Fabriken erwartet PCS im 1. Quartal Ausfallzeiten von insgesamt 17 Wochen.

Der Umsatz von Potash sank auf 7,9 (Vorjahr: 8,7) Mrd. US-$. Der Gewinn rutschte von 3 auf 2 Mrd. US-$. Belastend wirkt sich eine Kartellstrafe für PCS aus. (da)
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