Zuckermarkt

Prämien winken bei Kontrakterfüllung


Der Verbandsvorsitzende Walter Manz berichtete von „schwierigen und langwierigen Gesprächen“, die jetzt nach über zwei Jahren zum Zuckermarkt nach dem Quotenende 2017 zum Abschluss gebracht werden konnten. Ab Oktober 2017 wird nur noch zwischen Rüben innerhalb der Kontraktmenge und Rüben außerhalb der Kontraktmenge unterschieden. Die langfrisitge vertragliche Bindung der Anbauer an die Zuckerfabrik soll mit Prämien belohnt werden.

Künftig soll der Rübenpreis vom Zuckererlös abgeleitet werden. Offen seien noch Deteilfragen über die Termine und Höhe der Rübengeldanzahlungen sowie wie einzelbetriebliche Probleme bei Flächenknappheit und gleichzeitig hoher Lieferrechtsausstattung gelöst werden könnten.

Angestrebt werde künftig eine Erzeugung von 140 Prozent der bisherigen Lieferrechts-Zuckermenge für eine langfristig gute Auslastung der Werke und Reduzierung der Fixkosten, sagte Manz. Lieferrechte aus der Unternehmensbeteiligung seien die Basis für den Anbau auch nach der EU-Reform. Schließlich hielten die Rübenanbauer die Mehrheit am Unternehmen Südzucker. In Zukunft sind die in den Lieferrechten hinterlegten Zuckermengen die Basis und nicht mehr die Mengenerträge. (da)
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