Precision Farming reif für die Praxis

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Der vom Bundesforschungsministerium finanzierte Forschungsverbund zum „Precision Farming“, pre agro, ist nach acht Jahren beendet. Fazit der Beteiligten: Precision Farming ist im landwirtschaftlichen Betrieb hocheffizient und wirtschaftlich, die positiven Auswirkungen auf die Umwelt sind für die ganze Gesellschaft von Nutzen. „In Zukunft werden die Besonderheiten der Techniken des Precision Farming verschwinden, da sie in die alltäglichen Techniken der Landwirtschaft integriert werden“, zeigt sich Projektleiter Dr. Armin Werner auf der Abschlusskonferenz von pre agro Ende der Woche in Berlin überzeugt. Als besonderes Ergebnis stellte er heraus, dass pre agro zeigen konnte, dass die Techniken des Precision Farming wirtschaftlich und umweltschonend sind. Als zukünftigen Arbeitsschwerpunkt stellte Prof. Dr. Yves Reckleben vom Rationalisierungs-Kuratorium für Landwirtschaft (RKL) heraus: „Die Systeme müssen einfacher in der Bedienung werden und die Ausbildung des Nachwuchses für die Praxis benötigt nachvollziehbare und verallgemeinerbare Beispiele.“ Daher müsse insbesondere die Aus- und Weiterbildung berücksichtigt werden. (BS)
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