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Vor Hektik und Schnellschüssen im Agrarbereich warnte Dr. Aloys Altmann, Staatssekretär im sachsen-anhaltinischen Landwirtschaftsministerium während einer Diskussion zum Thema "Die Landwirtschaft zwischen Produktionsdruck und Verbraucherschutz" in Iden bei Osterburg. Er akzeptiere ein Umsteuern in der Agrarpolitik, jedoch müssten auch die Folgen beachtet werden. Altmann hält es laut Volksstimme zwar für sinnvoll, den Ökoklandbau auszudehnen. In Hinblick auf die konventionelle Produktion stellte er fest: "Es hat noch nie so gute und durchkontrollierte Lebensmittel wie jetzt und auch schon vor einem Jahr gegeben."

Wie der Landesinnungsmeister der Fleischerinnung, Hans-Erich Schulze, sagte, gehe der Verbraucher jetzt wieder zur Tagesordnung über und sehe den Preis der Ware als entscheidendes Kriterium für den Kauf. Schulze plädierte für die enge Kooperation zwischen Landwirtschaft und Fleischerhandwerk. Die geforderte gläserne Produktion praktizierten die Innungsbetriebe schon längst. (Bm)
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