Die Verarbeitung von Stärkekartoffeln hat im niederländischen Avebe-Werk Gasselternijven begonnen. Danach werden die Werke in Ter Appelkanaal und in Deutschland in Lüchow und Dallmin den Betrieb aufnehmen. Die Kampagne läuft normalerweise bis Mitte März.

Für das Nebenprodukt Kartoffelpresspülpe konnte damit in dieser Woche erstmals für die Saison ein Preis notiert werden. Er startet auf einem extrem niedrigen Niveau bei 31 €/t. Im vorigen Jahr lag der Startpreis bei 34 €/t und im Jahr zuvor bei 36 €/t.

Den ersten Eindruck von der Rohware beschreibt der Stärkehersteller als eine durchschnittlich gute Kartoffelqualität. Gleiches gelte für den Stärkeanteil und das Stärkevolumen. Bei einem Teil der Anbaugebiete seien die Unterschiede jedoch groß, denn hier hatten die Erzeuger mit extremen Regenfällen zu kämpfen. Dort bestehe teils Wachstumsrückstand bis hin zu einem Verlust der Ernte.

Über das insgesamt zu verarbeitende Volumen können zurzeit noch keine Aussagen gemacht werden. Die Bedingungen im August und September können auf die Gesamternte noch einen wesentlichen Einfluss nehmen, erklärt Avebe. (az)
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