Preise für Herauskaufaktion von Rindfleisch festgelegt

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Die EU-Kommission hat jetzt die Einzelheiten für die Herauskauf- und Beseitigungsaktion von älterem Rindfleisch am Dienstagabend im Verwaltungsausschuss Rindfleisch beschlossen. In Deutschland dürfen den Landwirten für Kühe, die ab dem 1. Januar 2001 zur Marktentlastung und -stabilisierung beseitigt werden müsen, höchstens 520 Euro pro Tier gezahlt werden. Aus der heutigen Sicht will das Bundeslandwirtschaftsministerium (BML), Bonn, aber um mehr als 5 Prozent unter diesem Betrag bleiben, um von den gefallenen Marktpreisen nicht allzu sehr abzuweichen. Für Frankreich gilt im Marktsanierungsplan der Kommission ein Höchstpreis von 674 Euro pro Kuh. Die Tiere müssen allerdings mindestens die letzten sechs Monate im jeweiligen Mitgliedstaat gelebt haben. Damit soll einem Prämienmarkt in den jeweiligen Nachbarstaaten vorgebeugt werden. Die Herauskaufaktion läuft vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2001. Die Kommission hat Haushaltsmittel für etwa 10 Prozent des Jahresverzehrs an Rindfleisch in der EU bereitgestellt. Die Mitgliedstaaten tragen 30 Prozent der Entschädigungssumme für den Landwirt.(Mö)
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