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Die Erzeuger von Non-Food-Raps müssen an der höheren Wertschöpfung der Verarbeitungsprodukte partizipieren. Dies forderte Dr. Klaus Kliem, Vorsitzender der Union zur Förderung von Oel- und Eiweißpflanzen (Ufop), Bonn. Den Erzeugern seien Preise von unter 30 DM/dt bei den Verträgen über den Rapsanbau auf Stilllegungsflächen geboten worden. Kliem riet den Landwirten, zunächst noch keine Preise in den Verträgen festzulegen und so lange zu warten, bis die Markt- und Preislage realistisch eingeschätz werden könne. Ausschlaggebend für die niedrigen Erzeugerpreisgebote sei der Preisdruck für Pflanzenöl auf dem Weltmarkt. (Pa)
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