Im Monat April ist der FAO-Preisindex um durchschnittlich 1,6 Prozent gegenüber dem März 2014 gesunken; gegenüber dem Vorjahresmonat gar um 3,5 Prozent. Das Absinken hatte vor allem seine Ursache in einem starken Rückgang der Milchpreise. Der Milch-Preisindex fällt um 6,9 Prozent gegenüber dem März. Der Weltmarkt war vor allem beeinflusst durch verminderte Käufe aus China, dem wichtigsten Importeur von Vollmilchpulver und dem zweitgrößten Importeur von Magermilchpulver.

Der Getreidepreis-Index stieg nur um einen Punkt, liegt aber immer noch 24 Punkte unter dem Vorjahreswert. Der Anstieg im April war weniger ausgeprägt als im März und Februar, obwohl die Auswirkungen der Ukraine-Krise auf den Preis des Getreides noch nicht absehbar sind.

In einem parallel dazu erschienenen Ausblicksbericht hält die UN-Organisation fest, dass die Weltmärkte zuletzt insgesamt schwankungsanfälliger geworden seien - einerseits wegen widriger Witterungsbedingungen in zahlreichen Ländern und andererseits wegen der politischen Spannungen am Schwarzen Meer. (az)
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