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Der deutsche Bundesrat hat am vergangenen Freitag in Bonn die Einführung von preisdämpfenden Elementen beim Handel mit Milchreferenzmengen abgelehnt, das teilt der Deutsche Bauernverband (DBV) im Internet mit. Der Freistaat Bayern hatte vorgeschlagen, die an den Quotenbörsen gebotenen Preise auf der Nachfrageseite zu begrenzen. 30 Prozent des zu den jeweiligen Handelsterminen ermittelten Gleichgewichtspreises sollten nicht überschritten werden. Eine Mehrheit für diesen Vorschlag konnte im Bundesrat nicht erzielt werden. Auf Initiative von Baden-Württemberg verabschiedete der Bundesrat eine Entschließung, in der die Bundesregierung aufgefordert wird, die Zusatzabgabenverordnung so zu ändern, dass befriedigende Regelungen zur Stärkung bäuerlicher Kooperationen bei der Übertragung von Milchquoten gefunden werden und dass der Erwerb von Milchquoten von der Umsatzsteuer befreit ist. (ED)

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