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Erstmals wurde in dieser Woche an der Wiener Börse Premiumweizen mit mindestens 15 Prozent Protein und 280 sec. Fallzahl notiert, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Mit 195 bis 198 öS/dt konnte er sich von der Notierung für Qualitätsweizen (14 Prozent Protein, 250 sec. Fallzahl) nach oben absetzen. Österreichischer Premiumweizen geht als Aufmischweizen überwiegend in den Export an die italienischen Mühlen. Dort sei aber angesichts der traditionellen Ferienzeit im August noch keinerlei Nachfrage auszumachen, heißt es im Handel. Außerdem könnten südeuropäische Mühlen in diesem Jahr aus einem reichhaltigen Weizenangebot aller Herkünfte und Qualitäten wählen. Dazu gehören neben den bisherigen Anbietern aus der EU jetzt auch Lieferanten aus Osteuropa und den USA, die auf Grund der Senkung der EU-Zollsätze für Drittlandsimporte verstärkt zum Zuge kommen könnten. (pos)
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