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Wegen der vorgesehenen Verkleinerung des Bundeswehrstandortes Eggesin in Mecklenburg- Vorpommern befürchtet die Lebensmittel verarbeitende Industrie der Region die Gefährung von Arbeitsplätzen. Betroffen sieht sich dabei auch die Pasewalker Mühlenback GmbH. Nach Angabe von Geschäftsführer Horst Roth investierte man 1997 noch 16 Mio. DM zum Bau neuer Produktionsstätten. Die waren nötig, sagte Roth gegenüber dem Nordkurier, "weil wir als Lebensmittelbetrieb die Bundeswehr beliefern und den damit verbundenen hohen Anforderungen gerecht werden mussten". Besorgt zeigt sich auch der Strasburger Fleischmarkt, der Fleisch- und Wurstwaren täglich frisch für die Soldaten liefert. Es gehe aber nicht nur um die Versorgung der Bundeswehr, betonte Rainer Stender vom Fleischmarkt, sondern auch um den Absatz von Ware an die Familien der Zeitsoldaten in Eggesin und Ueckermünde. Das wären gute Kunden. Mit dem Abzug der Bundeswehr stehe die Existenz ganzer Filialen in Frage. (Bm)
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