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Durch das neue Produkthaftungsgesetz müssen Landwirte ab 1. Dezember für Fehler ihrer Produkte haften, und zwar unabhängig von ihrem Verschulden. Das wurde heute auf dem Euro-Tier-Dialog der Agrarfachzeitschriften des Deutschen Fachverlages, Frankfurt am Main, verdeutlicht. In solchen Fällen sollte der Landwirt beweisen können, dass er den Fehler nicht verschuldet hat. Die Teilnehmer der Diskussion aus Landwirtschaft, Veterinärmedizin, Mischfutterindustrie, Schlachtindustrie, Milchverarbeitung und eine Vertreterin der rechtlichen Seite waren sich darüber einig, dass der Landwirt dies nur kann, wenn er seine Produktion durch Qualitätsmanagement abgesichert hat und entsprechend dokumentiert. Dies ist auch die Basis für durchgängige integrierte Kettenproduktion, der von Seiten der Verarbeiter eine starke Zunahme prognostiziert wurde. (UB)
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