Prognosen für Australien unter neuem Namen

In Australien deckt jetzt das Büro Abares die Agrarforschung und Agrarstatistik ab. Für den deutschen Markt relevant sind die Ernte- und Exportschätzungen des Büros. Das Australian Bureau of Agricultural and Resource Economics and Sciences (Abares) ist ein Zusammenschluss des ehemaligen Büros Abare, das bisher schon die Agrarstatistik betreut hat, sowie des Forschungsinstitutes Bureau of Rural Sciences (BRS). Die beiden Institutionen arbeiten bereits seit Juli 2010 zusammen und haben Anfang Dezember den neuen Namen Abares bekannt gegeben. Die nächste Ernteschätzung des Büros ist für kommenden Dienstag, den 7. Dezember, angekündigt.

Die australische Ernte, deren Vermarktung für das laufende Wirtschaftsjahr 2010/11 relevant ist, beginnt in den nächsten Wochen. In dieser Saison ist es besonders spannend, wie viel Raps das Land für den eng versorgten Weltmarkt bereitstellen kann. Von großer Bedeutung sind auch die australischen Weizen- und Gerstenexporte. Für Weizen häufen sich zurzeit Meldungen, dass in Australien zwar eine reichliche Menge, aber von minderer Qualität, gedroschen werden könnte. (db)
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