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Ein gemeinsames Promotionsprogramm auf dem Gebiet der Agrarökonomik haben die vier agrarwissenschaftlichen Fakultäten in Berlin, Göttingen, Halle (Saale) und Kiel eingerichtet. Beteiligt sind an dem Institutionen-übergreifenden Kolleg, dem ersten dieser Art in Deutschland, zudem zwei außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Braunschweig und Halle (Saale). Mit dieser bundesweit einmaligen Kooperation kann ein umfassendes Angebot an Lehrveranstaltungen zu allen zentralen agrar- und ernährungsökonomischen Fragestellungen bereitgestellt werden, teilte die Uni Berlin weiter mit. Das strukturierte Doktorandenstudium bilde dabei die dritte Stufe eines konsekutiven Ausbildungssystems, das Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Agrar-, Ernährungs- und Umweltwissenschaften umfasst und passe sich damit den international üblichen Promotionsstudiengängen an.

Das Promotionsstudium sei modular aufgebaut und beinhalte Kolloquien sowie Lehrveranstaltungen in den Bereichen Theorie und Empirie. Darüber hinaus würden Seminare zu Themenschwerpunkten wie Agrarpolitik, Risikomanagement in der Landwirtschaft oder Umwelt- und Ressourcenökonomik angeboten. Zum Promotionsprogramm gehören außerdem Module zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen. Die Zulassung erfolge durch die Annahme als Doktorand an einer der beteiligten Fakultäten. Die Teilnahme am agrarökonomischen Doktorandenstudium sei freiwillig und stelle keine Voraussetzung für die Promotion dar. Erfolgreiche Absolventen erhalten ein Zertifikat. Informationen zum Programm können im Internet unter www.agraroekonomik.de abgerufen werden. (ED)

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