Provisorisches Handelsabkommen zwischen EU und Südafrika

1

Das Abkommen über Wein und Spirituosen zwischen der EU und Südafrika kann nicht wie vorgesehen am 1. September 2000 in Kraft treten. Südafrika ist mit einigen Formulierungen im Verhandlungsergebnis noch nicht zufrieden. 15 Mio. Euro, die die EU als Unterstützung für den südafrikanischen Weinsektor zusagte, will das Land gleich überwiesen bekommen. Die EU erwartete dagegen erst ein Programm für diese Hilfen. Außerdem geht es weiterhin um die Bezeichnungen "Porto" und "Sherry". Diese darf Südafrika nur noch zwölf Jahre lang benutzen und nun streiten sich die beiden Parteien, wann dieser Zeitraum beginnen soll. Das Handelsabkommen, in dem es generell um eine Liberalisierung des Handels geht, kann wegen der Schwierigkeiten bei Wein und Spirituosen nur provisorisch in Kraft bleiben. (Mö)
stats