Punktabzug für Mais und Soja


In den USA verschlechtert sich der Zustand von Mais und Soja noch etwas. Kurz vor der Ernte kommen Trockenschäden deutlicher ans Licht.

Mit dem beginnenden Drusch hat das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA den Zustand der Maisflächen noch einmal um einen Prozentpunkt herabgestuft. In den Hauptanbaugebieten lautet das Urteil am Montag für 52 Prozent „schlecht" oder „sehr schlecht". Geerntet waren nach Angaben des Ministeriums zum Wochenende 6 Prozent der US-Maisflächen. Der Druschtermin ist verglichen mit dem fünfjährigen Mittel sehr früh. In einigen Regionen machen sich Landwirte Sorgen, ob der Tropensturm Isaac noch einige schwache Maispflanzen zusätzlich geschädigt hat.

Die Sojabestände hat das USDA ebenfalls um einen Punkt herabgestuft. Mittlerweile befinden sich 38 Prozent der US-Bestände in den Kategorien „schlecht" oder „sehr schlecht". Dass Soja ein schwächeres Bild abgibt, könne aber auch daran liegen, dass die Pflanzen früher als sonst Blätter abwerfen, kommentiert ein Analyst in den USA. Für Soja hoffen Landwirte, dass der Tropensturm Isaac in den kommenden Tagen mehr Regen auch in den Mittleren Westen bringt. (db)
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