Als Konsequenz aus dem aktuellen Fall fordern die deutschen Putenerzeuger eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für alle Putenfleischerzeugnisse.

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass nach Deutschland mit Medikamenten belastetes Putenfleisch aus Rumänien geliefert und verarbeitet worden war. Das Verbraucherschutzministerium von NRW gab bekannt, dass Mitte 2012 etwa 19,5 t tiefgefrorenes Putenfleisch aus Rumänien den zulässigen Grenzwert für Antibiotika teilweise deutlich überschritten.

„So etwas darf nicht vorkommen, das macht uns als deutsche Putenerzeuger wütend“, sagte der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Putenerzeuger (VDP), Thomas Storck, und fordert die Verbraucher auf, beim Kauf von frischem Putenfleisch stets auf das Kennzeichen „DDD“ für deutsche Herkunft zu achten. (hed)
stats