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Die Verordnung zur Verminderung der Salmonellenverbreitung durch Schlachtschweine ist seit dem 24. März in Kraft. Für Schweinemastbetriebe im QS-System ergeben sich nur wenige Unterschiede, da sich die Verordnung an der Vorgehensweise im QS-Salmonellenmonitoring orientiert. Geringfügige Anpassungen - speziell in Bezug auf den Stichprobenschlüssel und die Kategorisierungsgrenzen - werden automatisch über die QS-Datenbank umgesetzt, teilt die QS Qualität und Sicherhiet GmbH, Bonn, mit. Für QS-Systemteilnehmer entstehe somit kein weiterer Aufwand. Schweinemastbetriebe, die bislang keine Kategorisierung im QS-System erreicht haben, werden ab dem 1. Juli 2007 so lange für die Vermarktung von QS-Schweinen gesperrt, bis eine Kategorisierung vorliegt. Ab 1. Juli müssen zudem alle QS-Schweineanlieferungen im Schlachtbetrieb gemäß Beprobungsplan aus der zentralen Salmonellendatenbank beprobt werden. Aktuell nehmen über 19.200 Schweinemastbetriebe am QS-Salmonellenmonitoring teil, was nach QS-Schätzungen einem Anteil von etwa 85 Prozent der Schlachtschweineproduktion in Deutschland entspricht. Weitere Informationen unter www.q-s.info. (ED)
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