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Ab 1. Juli 2007 werden Schweinemäster im QS-System, die ab diesem Zeitpunkt noch nicht kategorisiert wurden, von der Vermarktung von QS-Schweinen ausgeschlossen. Die Sperre gilt für die einzelnen Betriebe so lange, bis eine Kategorisierung erreicht wird, teilt die QS Qualität und Sicherheit GmbH, Bonn, mit. Zudem müssen Schlachtbetriebe im QS-System ab 1. Juli 2007 die Beprobung jeder QS-Schweineanlieferung einheitlich nach dem Beprobungsplan aus der zentralen Salmonellendatenbank durchführen. Die Schlachtbetriebe müssen außerdem ab diesem Zeitpunkt die Einführung und Umsetzung eines Konzeptes zur Reduzierung der Salmonellenbelastung im Schlachtprozess nach den Grundsätzen von HACCP vorweisen.

Die Maßnahmen zur Reduzierung der Salmonellenbelastung im QS-System wurden unter anderem vor dem Hintergrund der zu erwartenden Salmonellenverordnung sowie der Umsetzung der Verordnung über mikrobiologische Kriterien für Lebensmittel (VO (EG) 2073/2005) durch den Fachbeirat beschlossen, begründet die QS GmbH den Schritt. Bislang nehmen rund 17.500 Schweinemäster inzwischen am QS-Salmonellenmonitoring teil. Über 9.500 Betriebe konnten mittlerweile in eine Kategorie eingestuft werden. (ED)

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