Ab dem 1.  Januar 2010 gelten für Teilnehmer am QS-System und Auditoren strengere Regeln. Nach den überarbeitetetn Leitfäden und Checklisten der QS GmbH, Bonn, werden die Bewertungs-und Kontrollmodalitäten verschärft. Zukünftig werden auch geringe Mängel Einfluss auf die qualitative Einstufung eines Systempartners im QS-System haben. Für die Systemkette Fleisch und Fleischwaren bedeutet, dass der Status I und damit das höchste Einstufungsniveau künftig schwerer zu erzielen sein wird, weil das Auditergebnis stärker vom Erfüllungsgrad der Einzelkriterien abhängig sein wird. Um den Status I zu erreichen, dürfen Systempartner ab dem 1. Januar 2010 beispielsweise im Audit keine „D"-Bewertung (ausreichend) mehr erhalten. Auch kleinere Mängel können sich negativ auswirken.

Strengere Anforderungen gelten ab dem kommenden Jahr auch für Auditoren. So darf derselbe Auditor einen Betrieb maximal dreimal hintereinander prüfen. Außerdem werden Auditoren, die landwirtschaftliche Betriebe kontrollieren, nach ihrer tierartspezifischen Kompetenz eingesetzt. Die Auditoren im QS-System müssen zukünftig für die einzelnen Tierarten Rind, Schwein oder Geflügel entsprechende Zulassungen vorweisen, informiert die QS GmbH weiter. (az) 
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