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Der Anbau von Braugerste ist in Deutschland seit einigen Jahren rückläufig. Das liegt auch daran, dass die Erzeugerpreise nicht attraktiv genug sind. Hinzu kommen oftmals zu hohe und sachlich nicht gerechtfertigte Qualitätsabzüge, meint Dr. Horst Zimmermann, Geschäftsführer des sächsischen Braugerstenverbandes Nord-Ost. Er warnt vor diesem Hintergrund in einem Interview, das heute in der Agrarzeitung Ernährungsdienst abgedruckt ist, vor einem zusätzlichen Anbaurückgang der Sommergerste. Zimmermann bemängelt vor allem die unsichere Messung des Rohproteingehaltes bei der Braugerstenerfassung. Ein weiterer Kritikpunkt sind Abzüge bei Kornanomalien, die nach den bisherigen Erfahrungen nicht zwangsläufig die Mälzungsqualität beeinträchtigen. (bbm)
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