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Bereits für 50 Prozent der Landwirte hat die zunehmende Qualitätssicherung starken Einfluss auf die Entscheidung, im Getreideanbau verstärkt auf Z-Saatgut zurückzugreifen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Gemeinschaftsfonds Saatgetreide (GFS) in Auftrag gegebene aktuelle Marktstudie. Die Qualitätssicherung in der Nahrungsmittelerzeugung sowie die daraus entstehenden Qualitätsanforderungen an alle Beteiligten dieser Produktionskette gewinnen zunehmend an Bedeutung, wie die aktuellen Entwicklungen zeigen. Dabei trägt Landwirtschaft eine besondere Verantwortung. Der Einsatz von Z-Saatgut ist eine Möglichkeit, den Qualitätsanforderungen der beteiligten Marktpartner sowie den Verbraucherwünschen nach mehr Transparenz und Rückverfolgbarkeit zu begegnen.

Wie die Studie weiter belegt, setzen insbesondere im Winterweizenanbau über 50 Prozent der Landwirte Z-Saatgut ein, um sichere Qualitäten bereitstellen zu können. Gleiches gilt für die Kulturen Wintergerste und -roggen sowie Sommergerste; während im Haferanbau die Qualitätssicherung den geringsten Einfluss auf die Z-Saatgutverwendung hat. (ED)
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