Milchquotenbörse

Quoten lebhafter nachgefragt


Der gewogene Durchschnittspreis pro kg Milch an der heute durchgeführten Milchquotenbörse liegt mit 8 Cent / kg Milch um 1 Cent über dem Börsentermin im November 2013, teilt der Deutsche Bauernverband (DBV) mit. An der Börse wurden mit gut 247.000 t rund 18.500 t mehr übertragen als beim vergangene Börsentermin. Mit mehr als 403.000 t überstieg die Nachfrage das Angebot von gut 251.000 t deutlich, so der DBV. Die Zahl der Börsenteilnehmer sei jedoch deutlich rückläufig gewesen. Mit 5.409 lag sie nach Aussage des DBV um ein Drittel unter jener im November 2013.

Im Übertragungsgebiet West wurde ein Quotenpreis von 8 Cent je kg Milch ermittelt und damit ein Plus von 1 Cent zum vorherigen Börsentermin. Im Übertragungsgebiet Ost wurde mit 5 Cent pro kg ebenfalls 1 Cent mehr gezahlt. 

Auch im letzten Jahr der  Milchquoten drohe angesichts der hohen Milcherzeugung in Deutschland für einzelne Betriebe weiterhin die Gefahr einer Strafzahlung in Form der Superabgabe, so der DBV. Dies sei sicher der Grund für die gestiegen Nachfrage.

Der DBV weist darauf hin, dass die übertragene Menge jedoch nur 0,82 Prozent der gesamten nationalen Referenzmenge umfasse. Die Milchquote für Deutschland belaäuft sich im heute beginnenden neuen Milchwirtschaftsjahr auf 30,32 Mio. t. (jst) 
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